brilliert in der Neuinszenierung

Eli Wasserscheid bis Anfang August zu sehen in Wunsiedel als „Die Päpstin“, Regie Birgit Simmler

Beitrag des BR

Getragen wird „Die Päpstin“ von der Entwicklung der Titelfigur, von der man nicht weiß, ob sie nur Legende ist oder historische Wahrheit war. Eli Wasserscheid (bekannt aus dem Franken-„Tatort“) spielt sie grandios. Als Kind, wenn sie ihr kindliches Ich (Pauline Jena) begleitet, fasziniert den Erzählungen der Mutter (Kristin Lenhardt) von den alten germanischen Göttern lauscht oder wissbegierig den großen Bruder (Paul Büttner) anfleht, ihr das Lesen beizubringen. Als ehrgeizige Schülerin, wenn sie trotzig alle Dogmen hinterfragt. Als Teenager, wenn sie sich in den Markgrafen Gerold verliebt (Christian Sengewald als vom Wissen und Wesen Johannas hingerissener Ritter)“. Andreas Herdegger, Nürnberger Nachrichten